Krankheiten bei Ziervögeln
1. Erkältung
dies kann behandelt werden durch Wärme mit Infrarotstrahler, unbedingt vor Zugluft und Kälte schützen.
2. Lungenentzündung
kann durch eine verschleppte Erkältung, Zugluft, starkem Temperaturwechsel kommen. Der Vogel atmet heftig, stoßweise, wobei pfeifende Geräusche zu hören sind. Hier sollte neben der Wärme zusätzlich mit Antibiotika behandelt werden, durch einen vogelkundigen Tierarzt.
3. Schnabelschwam
hornartige brüchige Wucherungen über Schnabelansatz und Augen, ist weder auf den Menschen übertragbar, noch für das Tier gefährlich, Auf Sittiche überträgt es sich jedoch leider sehr schnell. Erreger können z. B. Hausmilben sein.
4. Durchfall
Dies kann bei Vögeln immer mal vorkommen, z.B. durch zu nasses oder verdorbenes Grünfutter, schlechtes Futter, Fressen von Zimmerpflanzen. Hier sollte man den Kot genau beobachter, wenn er stark flüssig wird, sollte man auf Grünfutter verzichten und schwarzen Tee oder Pfefferminztee ungesüsst anstatt des Trinkwassers geben. Unterstützend wirkt Vogelkohle oder andere Durchfallpräperate. Sind im Durchfall erst mal Blutspuren, kann es für den Vogel manchmal keine Hilfe mehr geben. Spätestens jetzt sofort zum vogelkundigen Tierarzt gehen.
5. Leberkrankheiten
erstehen oft durch falsches Futter und Fütterungsfehler.
6. Psittakose /Ornithose
Es handelt sich hierbei um eine meldepflichtige, sehr ernst zu nehmende Erkrankung, die hauptsächlich Sittiche und Papageien betrifft, und auf den Menschen übertragbar ist.
Eine Behandlung sollte durch das Veterinäramt erfolgen, wo man diese Krankheit auch sofort nach Entdecken melden muß.
7. Federrupfen
Das Rupfen taucht oftmals bei der Haltung von Einzeltieren aus Langeweile vor. Es können jedoch auch Mangelerscheinungen vorliegen, die die Vögel ausgleichen wollen. Noch schlimmer ist es wenn sich die Zuchtpaare gegenseitig und auch den Nachwuchs rupfen. Dies passiert oftmals an der Kopfhaube oder im Brustbereich, kann aber auch an anderen Federn vorkommen.
8. Hautmilben
Sie zeigen sich u.a. durch schorfartige Schuppenbildung an Füßen und Schenkeln, die dann eingepinselt werden müssen.
9. Verletzungen
Leichte Verletzungen, z.B. an Krallen oder Flügeln, kann man leicht durch blutstillende Watte stoppen. Diese sollte man immer vorrätig haben.
wird demnächst erweitert.
16.08.2017