Vogelzucht Born Reinhold
  Wissenswertes über Nymphensittiche
 

 

Nymphensittiche


1. Heimat und Verhalten

Die Nymphensittiche leben in großen Schwärmen in Austalien. Starke Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, sowie Trockenperioden sorgen für ein raues Umfeld. Bei Trockenheit ziehen sie in Schwärmen von oftfals mehreren hundert Vögels soweit, bis sie wieder genug Wasser und Futter finden.
In der Natur brüten sie oft in Astlöchern und Stammhöhlen, bis zu zweimal hinereinander. Auf den Boden gehen die Nymphensittiche nur zum Essen und zum Trinken.
Erstmals sind Nymphensittiche durch Seeleute nach England im 18 Jahrhundert gebracht worden, wo sie jedoch aufgrund des rauhen Klimas bald starben. 1860 wurden die ersten Nymphensittiche erfolgreich gezüchtet.

2. Eigenschaften

Nymphensittichpaare gehen eine enge Bindung ein und bleiben oft ein ganzes Leben lang zusammen.
Der Hahn ist meist kräftiger gefärbt als die Hennen und pfeift meist schöner. Die Nymphensittiche sind echte Luftakrobaten, das kann bei ausreichend Freiflug, schön beobachten. Wie alle Vögel sollte man Nymphensittiche mindestens zu zweit, niemals alleine halten, da es sich um einen Schwarmvogel handelt.
Besonders gut können Nymphensittiche Pfeiftöne nachahmen, teilweise auch einige Worte sprechen.
Ein ausgewachsener Nymphensittich ist ca. 29-33 cm groß, wovon knapp die Hälfte auf den Schwanz entfällt.

3. Farbschläge bei den Nymphensittichen

-wildfarben
-geperlt
-gescheckt
-zimtfarben
-silber
-Falbe
-Albino
-Lutino
-gelb
-Weißkopf-Schecke
-Weißkopf
-Weißkopf-Schecke geperlt
-Weißkopfschecke zimt
-Weißkopfschecke silber

4. Ernährung

-ausgewogene Körnermischung
-Kolbenhirse
-Eifutter (Aufzuchtfutter)
-Knapperstangen
-Grünes (Vogelmiere, Gräser, Feldsalat, Eisbergsalat)
-Gemüse (Paprika, Salatgurke)
-Obst (Apfel, Birne, Johannisbeere, Kiwi, Mandarinen)

5. Ergänzungszusätze

Bierhefe Pulver


Vitaminkalk



Vogelkohle



Badesalz



Muschelschrot



Taubengritstein



Volierengritstein



Jod Pickstein



6. Haltung mit anderen Vögeln

Nymphensittiche sind meist sehr verträglich und können in größeren Volieren auch während der Brudzeit gut mit Wellensittichen vergesellschaftet werden.

7. Zucht und Brut

Nymphensittiche sollte man erst zur Zucht ansetzen, wenn sie ein Jahr alt sind. Benötigt wird ein ausreichend großer Nistkasten, ca. 35x30x25 mit einem Einflugloch von ca. 8 cm, darunter eine Anflugstange oder ein Anflugbrett.
Während der Brutzeit sollte man die Elterntiere nicht so oft stören, da sie fauchen und dabei ihre Eier beschädigen können. Am besten Nistkastenkontrolle wenn die Elterntiere außerhalb des Nistkastens sind.
Die Eiablage erfolgt im Abstand von 2 Tagen. Meist besteht das Gelege aus 4-6 Eiern, die ab dem 2 oder 3 Ei bebrütet werden. Nach ca. 20-21 Tagen Brutzeit schlüpfen im Abstand von 2 Tagen die Jungen. Am Anfang haben die Küken noch Daunen, nach ca. 8 Tagen beginnt das Gefieder zu spriesen. In den weiteren 8 Tagen wächst das Gefieder immer mehr und bei Störungen wird die Federhaube gesträubt und die roten Wangenflecken sind zu erkennen. Im Alter von ca. 5 Wochen sind die Jungen flügge, verlassen das Nest und können schon fliegen. Sie sind dann schon fast so groß wie die erwaschsenen, jedoch ist die Gefiederfärund noch matter. Die Jungen werden oft noch mis zur 10. Woche von ihren Eltern gefüttert, obwohl sie auch schon selber fressen.


 
 
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